Im Jahr 2021 erschuf die Künstlerin Tereza Holá „Chrisalis“: ein vollständig aus Holz gearbeitetes Kunstwerk, gedacht als Schoß der Natur – ein Ort des Schutzes und der Wiedergeburt.

Doch eines Tages wurde es von unbekannten Händen entweiht: Teile wurden herausgerissen und ins Feuer geworfen, zu einem Scheiterhaufen der Zerstörung gemacht. Eine Wunde, die nicht nur dem Holz, sondern auch dem Respekt und dem Dialog galt, den die Kunst in sich trägt.

Und dennoch – wie Bäume, die nach einem Brand wieder austreiben, hat auch Chrisalis einen Weg zur Heilung gefunden.

Dank einer sorgfältigen Restaurierung zeigt es sich heute wieder in seiner Ganzheit: ein greifbares Zeichen von Widerstandskraft, Hoffnung und der Kraft, die selbst aus der Asche sprießt.

Nun trägt sein hölzerner Körper nicht nur die Erinnerung an den mütterlichen Schoß der Natur, sondern auch die an die Wiedergeburt nach der Verletzung.

Chrisalis erinnert uns daran, dass nichts den Atem des Lebens ganz auslöschen kann. 🌿